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Ortsgeschichte Gimmigen

Bei dem folgenden Text handelt es sich um eine teilweise gekürzte und leicht überarbeitete Version der Abiturarbeit von Doris Rochert zur „Geschichte des Dorfes Gimmigen“ aus den 80er Jahren. Die ursprüngliche Arbeit von Doris Rochert enthielt umfangreiches Fotomaterial, das leider unter dem Zahn der Zeit gelitten hat und daher nicht mehr für die Präsentation im Internet geeignet ist. Daher wurden die Textbereiche, die sich auf dieses Material beziehen, umformuliert. Wir haben uns bemüht, alle Aussagen zum Thema unberührt zu lassen. Wir danken Doris Rochert und Heijo Seidel für die freundliche Überlassung dieser Arbeit.

Vorbemerkungen

In der folgenden Einleitung beschreibe ich im Gegensatz zum Hauptteil die Geschichte Gimmigens und Kirchdauns bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts, da beide Dörfer über Jahrhunderte hinweg eine politische und kirchliche Einheit bildeten. Daher ist es meiner Meinung nach nicht möglich, die Entwicklung Gimmigens unabhängig von der des Dorfes Kirchdaun darzustellen. Ich stütze mich dabei hauptsächlich auf den Aufsatz „Herrschaft und Kirchspiel Kirchdaun“ von Gerhard Knoll und führe weitere Literatur als Unterstützung seiner Aussagen, aber auch gegensätzliche Meinungen an, um die Schwierigkeiten bzw. Streitpunkte dieser heimatgeschichtlichen Nachforschungen zu verdeutlichen.

In dem eigentlichen Hauptteil meiner Arbeit, nämlich der Entwicklung von 1860 bis heute, beziehe ich mich ausschließlich auf den Ort Gimmigen, welcher mit Kirchdaun nur noch durch kirchliche Zusammengehörigkeit verbunden ist.

Meine Aufgabe besteht darin, die Geschichte Gimmigens ab 1860 mit Hilfe von Augenzeugenberichten weiterzuerzählen und die sich daraus ergebender Unterschiede der einzelnen Entwicklungsphasen hinsichtlich der Lebensweise, Dorfstruktur etc. aufzuzeigen.

Die Geschichte Gimmigens und Kirchdauns
bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts

Erste Erwähnung der beiden Dörfer in Quellen

Erstmals erwähnt wurde das Dorf Gimmigen, das zum Kirchspiel Kirchdaun gehörte, am 1. Juli 853, als das Bonner St. Cassiusstift aus einer Schenkung u.a. den dritten Teil eines halben Tagewerks von einem Weinberg „inter Gimmiche et Pissanheim et Einezfelde“ erhielt.

Der heutige Ort Kirchdaun (bis zum 16. Jahrhundert Daun genannt) wurde zum ersten Mal am 31. März 1131 urkundlich festgehalten. Papst Innozenz II. schenkte dem Cassiusstift zu Bonn verschiedene Güter u.a. „illam quartam partem quam in ecclesia Duna ... ex dono habetis“.

Siedlungsgeschichtliche Aspekte

In der bisherigen Diskussion über die Ortsnamensentstehung ging man davon aus, dass z.B. der Name Gimmigen keltischen bzw. gallorömischen Ursprungs und auf eine bestimmte Person oder Sippe zurückzuführen sei. Gimmigen sei z.B. entstanden aus „Gemniacum (?)“ als Hof bzw. Siedlung eines „Gemnius“. Diese Ansicht gilt jedoch als veraltet, so dass man hier von einem sogenannten „Pseudogentiliz“ spricht. Die beiden Ortsnamen Gimmigen und Kirchdaun sind zwar keltischen bzw. gallorömischen Ursprungs, aber doch nur Ableitungen der Bezeichnungen für die zwei in der Nähe liegenden Berghöhen „Gimmih“ (heute Landskrone) und „Dhaukoppen“ (heute Scheidskopf).

Auch in den Quellen zur Herrschaft Landskron liest man im Zusammenhang mit der Erbauung der Burg Landskron im Jahre 1206: „König Philipp (von Schwaben) ... besetzte überraschend einen Berg namens Gimmich jenseits des Ahrflusses“.

Die unterschiedlichen Schreibweisen „Gimmih“ oder „Gimmich“ sind hier nicht von Bedeutung.

Gerhard Knoll widerspricht damit der Aussage im Heimatjahrbuch 1941: „Der Ort Gimmigen ... gehört der Entstehung nach jedenfalls der keltischen Zeit an“ und der Behauptung Jakob Diederichs im Heimatjahrbuch des Jahres 1968. „Als Orte, die mit Sicherheit als keltische Niederlassungen anzusprechen sind, seien u.a. erwähnt: .... Kirchdaun, Gimmigen ....Zissen“.

Abspaltung Gimmigens und Kirchdauns
von der Grafschaft Neuenahr
und Eingliederung in die Herrschaft Landskron

Bis 1252 waren Gimmigen und Kirchdaun politischer Bestandteil der Grafschaft Neuenahr. In diesem Jahre aber bekundet Graf Gerhard von Neuenahr von seinem Schwager Gerhard II von Landskron auf die Dörfer Gimmigen und Kirchdaun, welche schon dessen Vater verpfändet worden waren, weitere 15 kölnische Mark geliehen zu haben.

Die beiden Dörfer stehen zunächst nicht rechtlich, aber doch tatsächlich unter der Herrschaft Landskron, welche bis 1801 (Abtretung des linken Rheinufers an Frankreich) besteht. Eine wichtige Einschränkung ist jedoch darin zu sehen, dass der Gerichtszug in Berufungsangelegenheiten weiterhin zum Hauptgericht Wadenheim, dem sogenannten „overheuft“, in der Grafschaft Neuenahr ging.

Erbauseinandersetzungen
zwischen der Herrschaft Landskron
und dem Geschlecht Haust von Ulmen

Ein bedeutendes Ereignis ist der im Jahre 1321 vollzogene Teilungsvertrag zwischen Gerhard IV und seinem Vetter Gerhard von der Landskron, da dieses Übereinkommen die Abtrennung Gimmigens von Kirchdaun und von der Herrschaft Landskron einleitete. Weiterhin wird diese Erbteilung später der Anlass für schwere Auseinandersetzungen zwischen Gimmigen und Kirchdaun sein.

Der Vertrag von 1321 beruht auf einer ersten Erbteilung, die nicht überliefert wurde, jedoch um das Jahr 1273 einzuordnen ist. Im Jahre 1347 musste dann aber Gerhard IV nach dem Tode seines Vetters Gerhard von Landskron, gezwungen durch bis heute noch nicht eindeutig geklärte Erbansprüche Dietrichs Haust von Ulmen, mit diesem einen neuen Teilungsvertrag abschließen, durch welchen das Geschlecht der Haust von Ulmen als Lehensmannen der Landskroner Herren später tatsächlich in den Besitz des Dorfes Gimmigen gelangte. 1366 ware[n] nämlich der spätere Herr zu Landskron, Friedrich von Tomberg[,] und dessen Gattin Kunigunde[,] von Gerhard IV zu Landskron als Erben Gimmigens und Kirchdauns eingesetzt worden. Der Herr von Landskron belehnte dann, wie im Vertrag von 1347 beschlossen, unter der Bedingung des Leheneinzuges und Heimfall des Lehens im Falle eines kinderlosen Absterbens der Haust von Ulmen, diese mit dem Ort Gimmigen. Bis 1487, als die von mir schon angekündigten Streitigkeiten begannen, waren die Haust von Ulmen im Besitz des Dorfes Gimmigen als Landskroner Lehen. Im Laufe der Zeit hatte das Geschlecht der Quadt Teile der Herrschaft Landskron (u.a. auch Gimmigen und Kirchdaun) entweder gekauft oder geerbt.

Gerhard Quadt, Herr der Landskron und Tomburg war bestrebt, auch Gimmigen wieder voll der Herrschaft Landskron einzuverleiben, doch er stieß auf erbitterten Widerstand seitens Gotthardt. Haust von Ulmen. Dieser wollte das Übereinkommen von 1347 bezüglich des Leheneinzuges im Falle eines kinderlosen Absterbens der Haust von Ulmen, was mit dem Tod des Bruders eingetreten war, nicht anerkennen.

Im Verlaufe des Konflikts wurde Gimmigen unter den Schutz des Herzogs von Jülich und Kirchdaun unter den des Erzbischofs von Köln gestellt.

Eine Schirmherrschaft beinhaltete stets den Schutz einer Gemeinde, jedoch nicht die Ausübung bestimmter Herrschaftsrechte. Der Herzog von Jülich aber [,] versuchte dennoch politischen Einfluss in Gimmigen zu gewinnen bzw. zur vollen Herrschaft zu gelangen. So behinderte er z.B. die Bemühungen Gerhard Quadts, indem er die Verhandlungen zwischen den Kontrahenten absichtlich scheitern ließ, da er an einer Wiedereingliederung des Ortes Gimmigen in die Herrschaft Landskron kein Interesse hatte. Aus diesen Vorgängen schließt Knoll, dass die Herren dieser kleinen Gemeinden nur noch Instrument ihrer Schirmherren waren und somit auf den eigentlichen Streitverlauf keinen Einfluss mehr hatten.

Vor der politischen Trennung der beiden Gemeinden war es selbstverständlich, dass deren Grundstücke in der ganzen Gemarkung „verstreut“ waren. Jetzt aber erhob sich die Frage, wohin die Steuern für den Grundbesitz der Gimmiger in der Kirchdauner Gemarkung oder [für den] der Kirchdauner Grundbesitz in der Gimmiger Gemarkung gezahlt werden sollten - an den Herren zu Landskron oder an die Haust von Ulmen?

Die folgende Zeit ist geprägt von heftigen, auch handfesten Auseinandersetzungen, die schließlich 1520 durch einen Vertrag beendet wurden.

Übergang Gimmigens und Kirchdauns
von den Pfalzgrafen an den Herzog von Jülich.

Spätestens seit 1343 war die Grafschaft Neuenahr, der Gimmigen und Kirchdaun noch rechtlich angehörten, pfalzgräfliches Lehen. Im Jahre 1565 jedoch fand ein Lehentausch zwischen den Pfalzgrafen und dem Herzog von Jülich statt, welcher damit Lehnsherr der beiden Dörfer Gimmigen und Kirchdaun wurde. Er hatte also den angestrebten politischen Einfluss erreicht.

Eine Hälfte von Kirchdaun welche sich im Besitz der Grafen von Manderscheid - Schleiden befand, wurde 1593 von Jülich als erledigtes Lehen wieder eingezogen, da Dietrich VI von Manderscheid - Schleiden keine männlichen Erben hatte. Die andere Hälfte unterstand der Herrschaft Landskron. Der landskron`sche Anteil war nochmals geteilt worden, doch es würde zu weit führen, diesen Sachverhalt detailliert zu beschreiben. Entscheidend ist, dass die gegebenen politischen Verhältnisse, also die Existenz von zwei Herren in Kirchdaun (Kondominium genannt) bis 1801 bestehen blieben. Gimmigen jedoch fiel ganz an Jülich und unterstand nun der Verwaltung des Jülichschen Amtes Sinzig.

Gimmigen und Kirchdaun von 1794 - 1860

In dem folgenden Abschnitt beziehe ich mich auf das Kapitel: „Franzosenzeit 1794 - 1814“ bzw. „ Die Geschichte des Kreises von 1816 - 1965“ im Aufsatz: „ 150 Jahre Kreis Ahrweiler“ von Jakob Rausch.

Im Jahre 1794 besetzten die Franzosen das linke Rheinufer, welches nun einer einheitlichen französischen Verwaltung unterstand. Die Bewohner leisteten dem „Rheinischen Recht“ Folge, das auf dem 1804 von Napoleon erlassenen „Code civile“ basierte und schließlich 1900 durch das Bürgerliche Gesetzbuch abgelöst wurde.

Gimmigen und Kirchdaun gehörten zur Mairie Heimersheim, Kanton Ahrweiler, Departemente Rhein und Mosel.

Infolge der Ergebnisse des Wiener Kongresses (1814/15), einberufen zur politischen Neuordnung Europas und Deutschlands, wurde das Rheinland Preußen unterstellt. Gimmigen und Kirchdaun waren Bestandteile der Bürgermeisterei Heimersheim, Kreis Ahrweiler, Regierungsbezirk Koblenz, Provinz Großherzogtum Niederrhein (ab 1824 Rheinprovinz), Königreich Preußen.

Nach dieser 1816 vollzogenen Einteilung wurde 1818 eine Neuordnung vorgenommen. Die Mairie Heimersheim wurde aufgelöst, wobei Gimmigen und Kirchdaun zur Mairie Ahrweiler kamen. 1856 bildeten verschiedene Landgemeinden, darunter auch Gimmigen und Kirchdaun, eine neuen Bürgermeisterei Ahrweiler - Land, welche jedoch ebenfalls dem Bürgermeister von Ahrweiler unterstand.

Die Zeit von 1860 bis 1945

Aus Berichten der Vorfahren

Im Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler 1961 las ich den Aufsatz: „Auswanderer nach Amerika aus dem Kreis Ahrweiler“ von Hugo Ostermann. Der Autor erwähnt u.a. auch Namen Gimmiger Bürger, die 1870 das Dorf verlassen hatten. Ich sprach mehrere Augenzeugen auf diese Namen an uns stellte fest, dass einige von ihnen sogar mit dem im Text genannten Peter Josef Becker entfernt verwandt waren. Aus deren Schilderungen konnte ich Näheres über die Familie Becker erfahren.

Der Auswanderer Peter [Josef] Becker hatte früher in dem Haus[e], in welchem ein Augenzeuge noch heute lebt, lange Zeit gewohnt und wanderte 1870 wegen der schlechten Lebensbedingungen (Missernten, Hungersnot etc.) mit seiner Familie aus. In Amerika erwarb er eine Farm und berichtete 1923 sogar von einem eigenen Auto. Zu diesem Zeitpunkt war ein Auto für die Verwandten in Gimmigen ein unvorstellbarer Luxus. Kurz nach Kriegsende 1945 schickten die Nachkommen einiger Gimmiger Auswanderer - Familien, die das Dorf in den siebziger Jahren verlassen hatten, viele Pakete mit Lebensmitteln und Kleidern, um die Not ihrer deutschen Verwandten zu lindern. Das Zeitdokument A ist ein Brief der Nachkommen Peter Josef Beckers in Amerika, die mit einer Augenzeugin noch bis 1978 in Kontakt standen.

Die Bewohner Gimmigens lebten seit altersher von der Landwirtschaft und dem Weinbau. Allerdings war die zur Gemarkung Gimmigen gehörende Nutzfläche im Vergleich zu andern Dörfern relativ klein und in viele Parzellen aufgeteilt. Hinzu kam, dass die Hanglage vieler Felder den Besitzern trotz beschwerlicher Arbeit nur wenig Ertrag brachte. Wegen dieser ungünstigen Agrarstruktur war das Dorf als arm zu bezeichnen.

Einen Einschnitt jedoch stellte gegen Ende des vorigen Jahrhunderts die Arbeitsbeschaffung durch den Apollinaris- und den Heppinger Brunnen dar. Auch im Kurbad Neuenahr entstanden durch den Bau vieler Hotels neue Erwerbsquellen. Das ausheben der Fundamente mit Schaufeln wurde größtenteils von den Arbeitern der umliegenden Dörfer ausgeführt. So gingen z.B. auch viele Männer aus Gimmigen (abends nach verrichteter Arbeit in der eigenen Landwirtschaft) nach Neuenahr, um ihre Lebensverhältnisse zu verbessern. Für Frauen und Mädchen gab es nur die Möglichkeit als Hausgehilfin in einen Fremden Haushalt zu gehen oder am elterlichen Hof zu bleiben.

Vom Ersten Weltkrieg bis zur Machtübernahme Hitlers
(1914 - 1933)

Im Ersten Weltkrieg gab es zwar keine Zerstörungen im Dorf, aber doch 15 Kriegsopfer aus der Gemeinde Gimmigen, an die noch heute eine Gedenktafel in der hiesigen Kapelle erinnert.

Die von mir befragten Augenzeugen erklärten übereinstimmend, dass die wirtschaftliche Lage der Bewohner im Ersten Weltkrieg und besonders in den Jahren danach weitaus schlimmer war[,] als im Zweiten Weltkrieg. Als Grund wurde u.a. angeführt, dass im Gegensatz zum Zweiten Weltkrieg das Land nach Kriegsende keinerlei Hilfe von Außen erhielt und somit jeder Einzelne auf sich allein gestellt war.

Das größte Problem der zwanziger und dreißiger Jahre stellte die Arbeitslosigkeit dar. Obwohl fast jede Familie etwas Land und Vieh besaß, bewegten sich die meisten Familien am Existenzminimum, da immerhin siebzig Prozent aller erwerbsfähigen Gimmiger Männer arbeitslos waren. Erst nach der Inflation im Jahre 1923 wurde eine Erwerbslosenfürsorge ins Leben gerufen und 1926 durch den Bau des Nürburgrings neuen Arbeitsplätze geschaffen. Die Arbeitsbedingungen waren jedoch oft sehr ungünstig. Als besonders schwierig erwiesen sich die langen Wegstrecken zum Arbeitsplatz. Ein Arbeiter aus Gimmigen musste z.B. jeden Tag die Zugfahrt bis Adenau bezahlen und anschließend zu Fuß zum Nürburgring gehen. Die Höhepunkte der Arbeitslosigkeit wurde[n] in den Jahren 1930 bis 1932 erreicht, in denen fast niemand aus Gimmigen eine Arbeitsstelle fand.

Die Zeit des nationalsozialistischen Regimes
(1933 - 1945)

Mit der Machtübernahme Adolf Hitlers im Deutschen Reich am 30. Januar 1933 begann der wirtschaftliche Aufschwung, der allmählich auch in den kleinsten Gemeinden spürbar wurde. Auch in Gimmigen nahm die Zahl der Erwerbslosen deutlich ab. Einige Arbeiter bekamen z.B. einen Arbeitsplatz bei der Bahn. Allerdings wurde auch hier, wie bei allen Anstellungen im Dienst des Staates, der Eintritt in die NSDAP zur Bedingung gemacht. Zu diesem Zeitpunkt maßen die Menschen im Dorf einem Eintritt in die nationalsozialistische Partei keine besondere Bedeutung bei. Die Hoffnung auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage nach den vorausgegangenen schweren Zeiten verdrängte zunächst aufkommende Zweifel. Im Allgemeinen brachten die Bewohner des Dorfes der Politik ohnehin kein großes Interesse entgegen, da für sie die Alltagssorgen im Vordergrund standen. Außerdem waren die Informationen nur sehr unzureichend. Die wahren Hintergründe der Politik Hitlers wurden den Menschen erst bewusst, als es schon zu spät war. Dies galt insbesondere für die Judenverfolgung, weil z.B. Hetzkampagnen der NSDAP unterschätzt wurden. In Gimmigen waren keine Juden ansässig und was Juden von andren Dörfern anbetraf, so war man der Meinung, da[ß] diese vielleicht abgeschoben wurden oder freiwillig gingen. Nach 1933/34 wurden dann auch keine Juden mehr in Gimmigen und Umgebung gesehen. Die Existenz von Konzentrationslagern zur Vernichtung der Juden war den Bewohnern bis Kriegsende unbekannt.

In der Zeit von 1933 bis 1939 nahmen die anfänglichen Aufforderungen der örtlichen nationalsozialistischen Verwaltung einen immer mehr verpflichtenden Charakter an. In Gimmigen wurde der Eintopfsonntag eingeführt. Die Leute sollten an diesem Tage an Stelle des gewohnten Sonntagsessens Eintopf kochen und das dadurch eingesparte Geld für einen angeblich sozialen Zweck spenden. Niemand wagte es, sich solchen Anordnungen zu widersetzen und eine freien Meinungsäußerung war nicht mehr möglich. Alle Kinder und Frauen sollten in den Jugend- und Frauengruppen aktiv mitwirken.

Das nationalsozialistische Regime berührte auch das kirchliche Leben des Ortes. Anfangs durfte die alljährliche Fronleichnamsprozession nur noch rund um die Kirche gehen; später wurde sie ganz verboten. In vielen umliegenden Dörfern wurden die Glocken zur Herstellung von Kriegsmaterial eingeschmolzen. Die Glocken der Gimmiger Kapelle blieben glücklicher Weise verschont. In der Schule wurde das Kreuz durch ein Bild von Hitler und das Morgengebet durch ein Hitlerlied ersetzt. Zur Begrüßung des Lehrers wurde der Gruß „Heil Hitler“ gesprochen.

Zu Kriegsbeginn wurden alle wehrtauglichen Männer aus Gimmigen zum Kriegsdienst eingezogen, von denen viele nicht mehr zurückgekehrt sind. Leider konnte mir kein Augenzeuge eine genaue Zahl nennen. Alle Männer, die für den Kriegsdienst zu alt waren oder kinderreiche Familien hatten, wurden dienstverpflichtet. Eine Augenzeugin berichtet, dass ihr Mann in einer Fabrik arbeiten musste, die Kriegsmaterial herstellte.

Das Leben wurde für die Dorfbewohner immer beschwerlicher, da jetzt Kinder, Frauen und ältere Menschen die früheren Aufgaben der in den Krieg eingezogenen Männer mitübernehmen mussten. Dennoch war die Versorgung mit Lebensmitteln bis 1944/45 relativ gut. Das Zeitdokument B ist eine Kontrollkarte für die Lebensmittelkartenausgabe, bei der kinderreiche Familien ausreichend berücksichtigt wurden. Kleidung und andere Versorgungsgüter waren dagegen nur sehr schwer erhältlich.

In den ersten drei Kriegsjahren wurde Gimmigen von dem eigentlichen Kriegsgeschehen nicht berührt. Bis dahin waren lediglich Einquartierungen deutscher Soldaten in verschiedenen Häusern vorgenommen worden; d.h. die betroffenen Familien mussten den Soldaten einen Schlafplatz geben, sie aber nicht beköstigen. Für die meisten Bewohner stellte dies dann auch keine große Belastung dar. In der Regel machten sich die Soldaten sogar in den Familien nützlich und erhielten dafür zusätzliche Verpflegung.

1943 verschärfte sich in Gimmigen die Lage, als in der unmittelbaren Nähe des Dorfes Brandbomben fielen und ein amerikanisches Militärflugzeug abstürzte. Zum Schutze der Bevölkerung mussten danach im Ort Luftschutzbunker angelegt werden. Auch geeignete massive Kellerräume wurden für den Notfall hergerichtet. Nun lösten die Sirenen fast jeden Tag Bombenalarm aus. 1944 wurde die Schule in Gimmigen wegen des häufigen Fliegeralarms geschlossen. Die Kinder sollten in eine sichere Gegend gebracht werden, doch die Eltern wehrten sich mit Erfolg gegen diese geplante Vorsichtsmaßnahmen. Als Informationsquelle hatten die Bewohner den sogen. Volksempfänger. Aber auch Flugblätter der Widerstandsbewegung drangen bis in die kleinsten Gemeinden vor. Diese durften jedoch nicht von den Bewohnern gesammelt werden. Außerdem war es verboten, den deutschsprachigen Sender aus England zu hören, der ebenfalls das deutsche Volk zum Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime aufrief. Anfang des Jahres 1945, als die Lage in Deutschland immer bedrohlicher wurde, erfolgte eine Anordnung von der örtlichen nationalsozialistischen Verwaltung, dass sich jedes Dorf mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen sollte. Die im Dorf verbliebenen Männer mussten Holzbarrikaden als Panzersperren vor dem Ortseingang bauen. Sie leisteten dem Befehl zwar Folge, waren aber dennoch fest entschlossen, sich im Ernstfall widerstandslos zu ergeben, und die Barrikaden zu räumen. Im März 1945 erreichten dann die amerikanischen Panzer das Dorf. Viele Menschen standen am Straßenrand und signalisierten mit weißen Tüchern, dass kein Widerstand geleistet würde. In der folgenden Zeit machten die Amerikaner Hausdurchsuchungen nach belastendem Material, Waffen und verdächtigen Personen.

Alle Gimmiger Bürger, die gezwungener Maßen der nationalsozialistischen Partei beigetreten waren (Angestellte im Dienst des Staates, Lehrer, Mitglieder des Gemeinderates etc.) wurden entnazifiziert, d.h. auf strafbare Aktivitäten während des nationalsozialistischen Regimes überprüft. Im Dorf kam es jedoch weder zu Verhaftungen noch zu irgendwelchen Zwischenfällen. Weiterhin setzten die Amerikaner einen provisorischen Bürgermeister ein, welcher aus der Gemeinde kam, aber nicht ehemaliges Mitglied der NSDAP gewesen war. Nach 18 Uhr wurde eine Ausgangssperre verhängt. Das Schulgebäude wurde zunächst noch als Lagerraum benutzt, wenig später jedoch wieder für die Unterrichtung der Kinder freigegeben. Im Mai 1945 wurde das Rheinland vorübergehend zur französischen Besatzungszone erklärt und alle Kommunalbehörden unter französische Aufsicht gestellt. Aus dieser Zeit stammt das Zeitdokument C, das mir von einer Augenzeugin ausgehändigt wurde. Noch im gleichen Jahr wurde Deutschland in Besatzungszonen aufgeteilt, welche jeweils von den Alliierten verwaltet wurden. Das Rheinland gehörte der amerikanischen Zone an.

Die Zeit von 1945 bis heute

Geschichtliche Ereignisse

Nach dem Kriege besserte sich die wirtschaftliche Lage zunächst nicht. Im Gegenteil, 1947 hatten Missernten in der Landwirtschaft und eine Mäuseplage einen Versorgungsengpass zur Folge. Die Behörden erließen Abgabe[n]verordnungen, um die Erträge der Land- und Viehwirtschaft gerecht unter der Bevölkerung aufzuteilen. Eine große Hilfe stellte der vom US-Außenminister entworfene und nach ihm benannte Marshall-Plan dar, der u.a. eine Schulspeisung für alle schulpflichtigen Kinder vorsah. Mit der Währungsreform am 18.6.[19]48 kam nach Meinung der Augenzeugen die entscheidende Wende. Jede Familie erhielt pro Person für den Neubeginn eine gewisse Summe Geld in DM. Sehr rasch füllten sich nun die Läden mit den wichtigsten, lang entbehrten Verbrauchsgütern an. Auch für die arbeitssuchenden Männern von Gimmigen standen immer mehr Arbeitsplätze zur Verfügung, nicht zuletzt durch den Apollinaris-Brunnen, der seine Produktion wieder voll aufnahm und z.T. erweiterte. Auch für weibliche Personen boten sich viele Tätigkeiten an. Zu diesem Zeitpunkt befand sich in Gimmigen eine Mühle, eine Schneiderei und zwei kleine Lebensmittelgeschäfte. Fast alle Arbeitnehmer waren also außerhalb beschäftigt. Die sicheren Arbeitsplätze und die Kaufkraft des Geldes leiteten eine ständig fortschreitende Modernisierung der Haushalte ein (Kühlschränke, Elektroherde etc.).

Allmählich begann man mit den Umbauten und Renovierungsarbeiten an den Häusern. 1953 wurde die über 100 Jahr alte Wasserpumpe stillgelegt und das Dorf an das neue Wasserleitungsnetz angeschlossen. Der Lebensstandard hatte ein noch nie dagewesenes Maß erreicht und stieg weiter an. Viele Familien gaben daher auch den Landwirtschaftlichen Nebenerwerb auf, ohne den sie früher nicht hätten existieren können. Diese Entwicklung veränderte insofern den ursprünglichen Charakter des Dorfes, als nun die Gegensätze hinsichtlich der Lebensweise der Stadt- und der Landbewohner nicht mehr so groß waren. Die dörflichen Traditionen aber blieben bewahrt und werden bis heute gepflegt. Nach den entbehrungsreichen Kriegsjahren hatten die Menschen das Bedürfnis nach Festen und Geselligkeit. Die traditionellen Dorffeste (Kirmes, Maifest usw.) wurden wieder neu ins Leben gerufen. Die Freiwillige Feuerwehr wurde gegründet und der Junggesellenverein neu organisiert. Später kamen noch der Sportverein und die Bürgergesellschaft hinzu.

Gimmigen wurde 1969 in die Stadt Bad Neuenahr - Ahrweiler eingemeindet. Seitdem wird der Ort von einem Ortsvorsteher und einem Ortbeirat repräsentiert, deren wichtigstes Problem im Moment die immer häufiger auftretenden Überschwemmungen sind.

Der durch Gimmigen fließende „Leimersdorfer Bach“ trat zuletzt im Mai 1984 über die Ufer und richtete besonders im Neubaugebiet schwere Schäden an. Die nahegelegenen Felder wurden überflutet und viele Keller mussten von der Feuerwehr ausgepumpt werden. Die Ursachen für diese Überschwemmungen sind langanhaltende Regenfälle, aber auch die Autobahnabschnitte der A61, welche teilweise durch die Grafschaft führen. Regenwasser, welche auf den großen Autobahn- und Brückenflächen (über Bengen und Karweiler) nicht versickern kann, wird in einem Kanalsystem gesammelt und dem Leimersdorfer Bach zugeführt, der bei dieser anfallenden Wassermenge völlig überlastet ist. Um das Problem endgültig in den Griff zu bekommen, sollen drei Rückfangbecken nördlich von Gimmigen gebaut werden.

Veränderungen der Dorf- und Sozialstruktur

Die Veränderungen in der Dorf- und Sozialstruktur in Gimmigen sind größtenteils auf das sprunghafte Ansteigen der Einwohnerzahl in den siebziger Jahren zurückzuführen. Die folgenden Bevölkerungszahlen Gimmigens erhielt ich vom Statistischen Landesamt Bad Ems ( Angeben von 1817 bis 1968) und von der Stadtverwaltung Bad Neuenahr [- Ahrweiler] (Angaben von 1970 bis 1983).

Jahr

1817
1840
1871
1905
1925
1933
1939
1950
1961
1964
1968
1970
1973
1974
1978
1979
1980
1981
1982
1983

Einwohner

154
197
181
227
255
260
251
282
364
475
615
736
729
734
700
684
697
701
714
717

Leider konnte mir keine der beiden o.g. Institutionen eine lückenlose Übersicht geben. Wegen der unterschiedlich großen Intervalle zwischen den einzelnen Jahresangaben können daher pro Jahr immer nur Durchschnittswerte für den Bevölkerungszuwachs errechnet und Jahre, in denen sich die Einwohnerzahl extrem veränderte, nicht berücksichtigt werden. Dies wird besonders in den Jahren 1840 - 1870 deutlich. Das Abnehmen der Bevölkerungszahl in diesem Zeitraum könnte mit der Auswanderungswelle nach Amerika oder dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 in Verbindung gebracht werden. Allerdings liegen zwischen den beiden Angaben von 1840 bis 1871 31 Jahre, so dass auch eine höhere Kindersterblichkeit nicht auszuschließen wäre. Es können also nur sehr vage Vermutungen angestellt werden. Nachdem die Einwohnerzahl von 1817 bis 1950, also in einem Zeitraum von 133 Jahren, um 83 Prozent gestiegen war, konnte das Dorf schon in den darauf folgenden 20 Jahren eine Zuwachsrate von 160 Prozent verzeichnen. Dieser gewaltige Anstieg ist dadurch zu erklären, dass während dieser Zeitspanne sehr viele Häuser in Gimmigen gebaut worden sind und geburtenstarke Jahrgänge einsetzten. Der höchste prozentuale Zuwachs war in den Jahren von 1961 bis 1970 (3 Intervalle), in denen sich die Einwohnerzahl durchschnittlich um 37, 35 und 60 Personen pro Jahr erhöhte. Bis zum Jahre 1974 gab es nur noch geringe Abweichungen, doch in den folgenden Jahren war das Baugebiet weitgehend erschöpft und die geburtenschwachen Jahrgänge begannen. Dieser Bevölkerungsrückgang dauerte bis 1979 an. In den nächsten Jahren blieb die Einwohnerzahl dann in etwa konstant. 1982 wurde ein neues Baugebiet erschlossen, doch in den Bevölkerungszahlen der Jahre 1982/83 ist noch kein bedeutsamer Anstieg zu erkennen, da sich die meisten Häuser noch im Bau befinden. Allerdings ist in den Jahren 1984/85 wieder mit einem Bevölkerungszuwachs zu rechnen.

Im Jahr 1964 ist noch recht deutlich der Dorfkern erkennbar. Das heutige Neubaugebiet war damals noch landwirtschaftliche Nutzfläche. 1984 kann man meiner Meinung nach den Dorfkern nur noch daran erkennen, dass alle Straßen auf ihn hin- bzw. von ihm wegführen. Im Laufe der Jahre wurden die Lücken zwischen den einzelnen Häusern durch Neubauten angefüllt. Besonders gut ist dies bei den beiden Straßen, die von Süden in das Dorf führen, zu sehen. Die neu geschaffene Freizeitanlage ist heute ein beliebter Treffpunkt für Kinder und Erwachsene, da z.B. dort auch die Dorffeste gefeiert werden.

Der Dorfkern Gimmigens besteht hauptsächlich aus Fachwerkhäusern. Die ältesten [noch erhaltenen] Häuser in Gimmigen wurden 1632 bzw. 1736 erbaut. Natürlich sind Renovierungsarbeiten vorgenommen worden, aber die Grundmauern stammen noch aus dieser Zeit.

Noch heute stehen 18 Häuser, die mit Sicherheit älter als hundert Jahre sind. Viele andere Gebäude wurden so umgebaut und modernisiert, dass der ursprüngliche Stil vollkommen verloren ging. Ein gutes Beispiel ist meiner Meinung nach die alte Gimmiger Mühle, die aus dem Jahre 1760 stammt und ca. 1950 stillgelegt und in ein Wohnhaus umgebaut wurde. Früher waren viele Menschen, auch aus den umliegenden Dörfern zur Mühle gekommen, um dort ihr Getreide zu mahlen.

Nur die Gimmiger Kapelle, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde, ist noch in ihrer ursprünglichen Form erhalten.

Eine weitere Folge des Bevölkerungswachstums war die Veränderung der Sozialstruktur in Gimmigen. Bis 1945 waren 99 Prozent aller Gimmiger Bewohner Arbeiter und Bauern. Eine höhergestellte Person war z. B. der Priester oder der Lehrer. Die Bauern lebten aber immer in besseren wirtschaftlichen Verhältnissen als die meisten anderen Bewohner, da nur der eigene Vieh- und Landbesitz die Lebensqualität bestimmten. Dies wurde besonders in den Kriegsjahren deutlich, in denen die Bauern ihre überschüssigen Produkte auf dem Schwarzen Markt gegen andere Gebrauchsgüter wie z.B. Textilien, Haushaltswaren etc. eintauschen konnten. Geld war praktisch wertlos. Heute sind in Gimmigen die unterschiedlichsten Berufsschichten und Einkommensgruppen vertreten. Das Dorf besitzt den Charakter einer nivellierten Gesellschaft, d.h. es gibt eine breite Mittelschicht und die krassen Unterschiede zwischen den armen und reichen Einwohnern bestehen nicht mehr.

Schlussbemerkung

Wie fast alle Ortschaften hat auch Gimmigen zweifellos vieles von seinem dörflichen Charakter eingebüßt. In den Gesprächen mit älteren Leuten wurde diese Entwicklung bedauert. Trotz aller Annehmlichkeiten des modernen Wohnkomforts vermissen sie die alten nachbarschaftlichen Beziehungen und die dörfliche Zusammengehörigkeit. Früher war einer auf den anderen angewiesen und Nachbarschaftshilfe (Aushilfe mit Essen und Kleidung etc.) war selbstverständlich. Heute existiert dies noch teilweise, wenn auch in „abgeflachter Form“. In der Regel ist jedoch im Verhältnis der Nachbarn zueinander mehr Zurückhaltung und Gleichgültigkeit zu beobachten.

 

Literaturverzeichnis

Diedrich, Jakob
Die Besiedlung des Ahrgebietes in geschichtlicher Zeit

Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler
Hrsg: Landkreis Ahrweiler, 1968, 25. Jahrgang, S. 34ff

Frick, Hans
Quellen zur Geschichte von Bad Neuenahr

Bad Neuenahr, 1933
Hrsg: Gemeinde Bad Neuenahr

Günther, W.
Codex Diplomaticus Rheno - Mosellanus

Koblenz, 1822

Knoll, Gerhard
Herrschaft und Kirchspiel Kirchdaun

Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler
Hrsg: Landkreis Ahrweiler, 1980, 37. Jahrgang, S. 79ff.

Knoll, Gerhard
Das Erzbergwerk bei Kirchdaun und die Geschichte des Bergbaus
im unteren Ahrtal 1739 - 1793

Hrsg: Stadt Bad Neuenahr - Ahrweiler, 1981

Levison, Wilhelm
Die Bonner Urkunden des frühen Mittelalters

Bonner Jahrbücher, Heft 1936/37, 1. Teil, 1932

Ostermann, Hugo
Auswanderer nach Amerika aus dem Kreis Ahrweiler

Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler
Hrsg: Landkreis Ahrweiler, 1961, 18. Jahrgang, S. 72ff

Rausch, Jakob
150 Jahre Kreis Ahrweiler

Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler.
Hrsg: Landkreis Ahrweiler, 1966, 23. Jahrgang, S. 17ff

Zepp, Dr. Prof.
Kirchdaun und Gimmigen (Geschichte, Kultur, Sippenkunde)

Heimatjahrbuch für den Kreis Ahrweiler
Hrsg: Landkreis Ahrweiler, 1941, S. 103ff

Zimmer, Theresia
Quellen zur Herrschaft Landskron an der Ahr

Bonn, 1966

Archive und Sammlungen

Hauptstaatsarchiv Düsseldorf | Kreisarchiv Ahrweiler | Landeshauptarchiv Koblenz | Stadtbibliothek Bad Neuenahr - Ahrweiler | Stadtverwaltung Bad Neuenahr - Ahrweiler | Statistisches Landesamt Bad Ems


 
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